Ersttermin.

Hund, Katze und Kleintiere.

Praxis- oder Hausbesuche

Einige Gedanken vorab:

In meiner Praxis und mit meiner Behandlung biete ich Ihnen die Möglichkeit, sich von Erwartungen an sich selbst und Ihr Tier zu befreien. Bitte setzen Sie sich selbst nicht mit Gedanken unter Druck wie „Hoffentlich macht mein Hund/ meine Katze mit.“, „Da muss er/ sie durch.“ oder „Der/ Die muss funktionieren“. Oftmals spiegeln unsere Tiere diesen Druck oder eigene Bedenken wieder und zeigen Verunsicherung.

Da ich über positive Verstärkung arbeite, muss weder der Patient unter Druck gesetzt werden, noch muss sich der Patientenbesitzer unter Druck gesetzt fühlen. Wir nehmen uns die Zeit, die der tierische Patient benötigt, damit eine Behandlung auch erfolgreich sein kann und nicht nur Stress für alle bedeutet. Zu einer erfolgreichen Therapie gehören insbesondere, dass sich der Patient vertrauensvoll darauf einlässt und diese als angenehm empfindet. Einige Patienten benötigen viel Geduld, Zeit und Einfühlungsvermögen, um dies zu erreichen. 

Vor dem Termin

  • Wichtige Hinweise
  • Bitte beachten Sie, dass die letzte Mahlzeit min. eine Stunde vor dem Termin zurückliegen sollte. Auch ist es ratsam, wenn Ihr Tier vor dem Termin die Möglichkeit bekommt, sich nochmals zu lösen. Sollten aus Ihrer Sicht weitere Absprachen notwendig sein, wie zum Beispiel ein Maulkorb, lassen Sie uns das bitte vorab besprechen.

Was erwartet mich und mein Tier?

Bei Praxisbesuchen ist es mir wichtig, dass der tierische Patient vor Ort Raum und Zeit für eine entspannte Erkundungsmöglichkeit der Praxis erhält, bevorzugt ohne Leine, da hier bereits ein erstes Begutachten der Bewegungen und des Verhaltens erfolgt.
Bei Hausbesuchen ist es ratsam, dass Ihr Tier in einer vertrauten Umgebung/ einem vertrauten Zimmer mich ohne Stress und Druck kennen lernen kann. Bitte beachten Sie, dass die Anwesenheit anderer Menschen außer der Hauptbezugsperson ebenso stressfördernd sein kann und ich daher empfehle, auf weitere anwesende Personen zu verzichten. Das Vorgespräch dient der Bestandsaufnahme und dem Kennenlernen des tierischen Patienten. Hier klären wir die Gründe und die Ziele für die Behandlung durch Sichtung bereits vorhandener (z.B. ärztlicher) Vorberichte oder Behandlungen sowie der Sichtung bestehender Röntgen-, MRT-, oder CT-Aufnahmen. Das Erfassen der Krankheitsgeschichte wie z.B. Vorerkrankungen, Unverträglichkeiten ist ebenfalls ein Kernbestandteil dieser vollständigen Anamnese. 

Es folgt die Sichtung des Patienten. Neben der Bewertung zum Beispiel des Gangbildes, bei Bedarf auch unter Zuhilfenahme der Videoanalyse, dient das Abtasten der genauen Problemanalyse.

Die Summe der vorhandenen Informationen zur Krankheitsgeschichte sowie die praktischen Erkenntnisse meiner Untersuchungsergebnisse bilden die Grundlage für die Befundung. Dieses Fazit dient als Basis für mögliche Behandlungsansätze und bestimmt das weitere Vorgehen - jederzeit in enger Abstimmung mit Ihnen.

Im Abstand zum Therapieende erfolgt eine terminliche Abstimmung zur Abschlusskontrolle. Diese soll den Erfolg der Behandlung überprüfen und einen positiven Verlauf bestätigen.

Schon gewusst?

In den FAQs haben wir für Sie die häufigsten Fragen zusammengestellt und beantwortet.