Schmerztherapie.

Gesamtheitlicher Ansatz bei Agimed.

Schmerztherapie

Der Kampf gegen den Circulus Vitiosus.

Der Fokus meines Therapieplans liegt auf der ganzheitlichen Schmerztherapie sowie den darin vereinbarten Behandlungsmaßnahmen.

Es steht außer Frage, dass Tiere Schmerzen empfinden können. Leidet das Tier unter Schmerzen und werden diese nicht zielgerichtet behandelt, ist eine Therapie im Gesamten ineffektiv und ineffizient. 

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Beispiel eines medizinischen circulus vitiosus (Teufelskreislauf):

Wenn ein Tier unter Schmerzen leidet, wird es sich oftmals z.B. weniger bewegen bzw. schonen und/oder falsch bewegen.

Die mangelnde oder schonende Bewegung hat zur Folge, dass arthrotische Gelenke schneller versteifen können oder auch dass eine Arthrose schneller voranschreitet und ggf. auch akute Schübe auftreten können. Des Weiteren werden Muskel-Dysbalancen ausgelöst, d.h. die geschonte Muskulatur wird atrophieren (abnehmen) und andere Strukturen werden durch diese falsche Bewegung überbelastet, da diese dann kompensatorisch arbeiten müssen. Diese anderen Strukturen werden dann selbst geschädigt und weitere Schmerzen verursachen. 

Schmerzen haben aber nicht nur lokale Auswirkungen, sondern darüber hinaus auch Einfluss auf den gesamten Organismus: 
So können folgende Erscheinungen auftreten wie geringere Nahrungsaufnahme und dadurch Minderversorgung mit wichtigen Nährstoffen, Verdauungsprobleme, Kreislaufprobleme, Verhaltensprobleme usw. 

Es gilt diesen Teufelskreislauf zu durchbrechen. Daher muss in erster Linie die Ursache gefunden und beseitigt werden. 

Oftmals liegt die Ursache in strukturellen Problemen wie beispielsweise Muskelverspannungen, Gelenksüberbelastungen usw. begründet, welche mit manualtherapeutischen Maßnahmen wie Massage, Dehnungen etc. aus der Physiotherapie, Osteopathie und Chiropraktik behoben werden können. Zur Unterstützung dienen hier auch u.a. gerne Thermo-, Elektro-, Laser- und Ultraschalltherapie. 

Je nach Schweregrad der Schmerzen reichen diese Möglichkeiten der Therapie im ersten Moment nicht aus und eine kurzfristige schnelle Lösung mit Schmerzmedikamenten ist von Nöten. Hier überweise ich gerne an den Tierarzt und erarbeite mit diesem ein gemeinsames Vorgehen. Diese vernetzte Zusammenarbeit, wie sie schon lange in der Humanmedizin etabliert ist, erachte ich auch für den tierischen Patienten als die beste Vorgehensweise. 

Schon gewusst?

In den FAQs haben wir für Sie die häufigsten Fragen zusammengestellt und beantwortet.